Erste Erfahrungen bei der Umsetzung der STAF-Vorlage in der Nordwestschweiz

Die STAF-Vorlage brachte im Steuerrecht auf den 1. Januar 2020 zahlreiche Änderungen mit sich. Es ist Zeit für einen Rückblick bzw. eine erste Bilanz hinsichtlich der Umsetzung. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Massnahmen sowohl bei den juristischen als auch bei den natürlichen Personen in den Kantonen BS, BL, AG und SO dargestellt. Insbesondere der neu geschaffene, zusätzliche Abzug für Forschung und Entwicklung wird genau analysiert. Der F&E-Abzug ist eine freiwillige Massnahme für die Kantone und muss auch nicht voll ausgeschöpft werden. So haben sich unterschiedliche prozentuale Werte entabliert und der Kanton Basel-Stadt z.B. kennt keinen zusätzlichen F&E-Abzug. In den Genuss dieses zusätzlichen Abzugs kommen nur Unternehmen, die gewisse Voraussetzungen erfüllen (z.B. müssen die Kosten mit neuartigen Tätigkeiten in Zusammenhang stehen, und schöpferisch sein. Bezüglich der Berechnung der für den F&E-Überabzug qualifizierenden Kosten wird in der Buchhaltung auf den entsprechenden Personalaufwand abgestellt, der direkt schweizerischen F&E-Tätigkeiten zuzuordnen ist.

Schliesslich wird die Revision der Quellenbesteuerung kurz dargestellt, welche auf den 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist.

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